Studienauftrag Bahnhofareal Ostermundigen, 1. Preis, 2026

Die Gemeinde Ostermundigen sieht in ihrer Räumlichen Entwicklungsstrategie vor, das Gebiet rund um den Bahnhof Ostermundigen als sogenannte in ein städtisch geprägtes Quartier zu entwickeln. In Abstimmung mit den Vorgaben zum kantonalen Entwicklungsschwerpunkt soll ein neues Ortsteilzentrum entstehen. Im dazu durchgeführten Studienauftrag gewannen wir den 1. Preis.Zentrale Aspekte waren dabei die Positionierung und Ausprägung der Hochbauten, eine rationelle Mobilitätsabwicklung und eine schrittweise, unabhängige Realisierbarkeit für jede Grundeigentümerin. Aus sozialräumlicher Sicht legten wir Wert auf ein lebendiges, attraktives Erdgeschoss, die Entwicklung eines qualitätsvollen öffentlichen und gemeinschaftlichen Freiraums, eine klare Identität mit eigener Atmosphäre, qualitätsvolle Abfolge von öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Aussenräumen, ein funktionierendes Wegsystem, vielfältige, nutzungsoffene Aneignung der Aussenräume und Ergänzung des bestehenden Quartiers.

Planungsteam:

psarch, Peter Sägesser, Sozialraumplanung

Aebi & Vincent Architekten AG

extrā Landschaftsarchitektur

Christian Wiesmann stadt – raum – planung

Umbau Wohnhaus Turnweg, Bern, 2020

Umbau Turnweg Bern, Sanitärbox

Für einmal geht es anders: Statt immer mehr Wohnraum wollen die Eigentümer ihren Wohnflächenverbrauch reduzieren. Zuvor bewohnten sie zwei Geschosse. Neu wohnt das Paar auf ca. 65m2 im Dachgeschoss des Dreifamilienhauses. Dazu wurde der Dachraum umgebaut. Eine zentrale Sanitärbox unterteilt den Raum. lässt aber Durchblicke und -wege offen und schafft so eine Grosszügigkeit auf wenig Wohnfläche.

Die Wohnung im ersten OG wurde sanft saniert und das ganze Haus energetisch fit gemacht, inkl. Photovoltaik, Wärmepumpe und Regenwassertank.

Fotos: Mario Rüegger

Verdichtungsstudien für sechs Areale in Bern, 2012

Überlagerung Wylerdorf mit Blockrandbebauung

Sechs ausgewählte Areale mit einer Ausnützungsziffer zwischen 0.22 und 0.50 wurden auf ihre Verdichtungsmöglichkeiten untersucht. In jeweils zwei Varianten (Verdichtung nach geltendem Baurecht und städtebaulich maximal verträgliche Verdichtung) wurde das Verdichtungspotential nachgewiesen. Würde man zum Beispiel die Siedlung Wylerdörfli neu als Stadtteil wie die Länggasse oder den Breitenrain sehen, bestünde ein Potential für zusätzlich 2’500 Einwohner und Einwohnerinnen (heute ca. 795). Dies entspricht etwa einer Stadterweiterung wie in Brünnen (Bern West).