Umbau und Sanierung Einfamilienhaus in Burgdorf


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Das Einfamilienhaus wurde Mitte der 1960er Jahre erbaut und ist ein typischer Vertreter seiner Zeit. Die neuen Eigentümer wurden schon in der Kaufphase beraten und es zeigte sich, dass in dem Haus ein grosses Potential steckt und auch zukünftige Bedürfnisse abdecken kann. Zudem war die Substanz gut und die nötigen Eingriffe waren überschaubar.

Mit wenigen Eingriffen - Wanddurchbrüche im Erdgeschoss und entfernen von Zwischendecken in den Schlafzimmern - hat das Haus trotz kompaktem Grundriss eine neue Grosszügigkeit erhalten. Aussen wurde das Haus nicht verändert.

Technisch und energetisch wurde das Haus sanft den heutigen Bedürfnissen angepasst. Eine neue Küche bietet deutlich mehr Platz und Spass am Kochen. Wo nötig wurden die Sanitärapparate ersetzt und es wurde die gesamte Elektroinstallation erneuert. Das neu mit Schafwolle gedämmte Dach und die schadstofffreien Oberflächen in den Wohn- und Schlafräumen sorgen für ein angenehmes Raumklima.

In Zusammenarbeit mit jungheim Architekten

Architektur

Wettbewerb Wohnsiedlung Mutachstrasse, Bern


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Mit einer Motion verlangte am 14. August 2003 der Stadtrat von Bern, dass an der Mutachstrasse einfacher, sehr günstiger Wohnraum erstellt werden soll. Es wurde dabei explizit  auch von Niedrigstandard-Wohnraum gesprochen. 14 Jahre später führt die Stadt Bern einen Investorenwettbewerb für eine Wohnsiedlung mit ca. 110 Wohnungen und den Stadtteilpark Holligen durch.

Das Gebiet zwischen Loryplatz und Ausserholligen wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Gleich hinter dem Areal entsteht die Siedlung Warmbächli und auch in Ausserholligen ist eine neue Überbauung geplant. Gleichzeitig ist unklar, wie sich das Gebiet um den Loryplatz entwickeln soll. Seit dem Wegzug eines Grossverteilers liegt der Platz in einem Dornröschenschlaf. Versuche, den Platz zu beleben, sind bis jetzt nicht sehr erfolgreich.

In diesem Kontext berieten wir das Team aus Investoren, Architekten und Landschaftsarchitekten in sozialen und sozialräumlichen Fragen, zum Wohnungsmix und den anvisierten Zielgruppen.  Auch Möglichkeiten der Partizipation, Mietermitsprache und -auswahl, Selbstorganisation unter den Mietern und die Rolle der Eigentümerschaft werden besprochen.

In Zusammenarbeit mit Wohnbaugenossenschaft Sonnenrain Bolligen, FRB + Partner Architekten AG, Riggenbach GmbH Garten und Landschaft

Architektur  Sozialplanung

Umnutzung Kleehaus Bern

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Das sogenannte „Chleehus“ als Teil des Kleezentrums ist im Eigentum der Evangelisch-reformierten Gesamtkirchgemeinde der Stadt Bern. Angesichts der seit längerem sinkenden Mitgliederzahlen muss die Kirchgemeinde die Kosten für Kirchgemeindehäuser und Kirchen ab 2016 halbieren und hat sich deshalb für den Verkauf des für ihre Zwecke zu grossen „Chleehus“ entschieden. Der Verkauf an eine Immobiliengesellschaft scheiterte an fehlenden Interessenten für die Gewerbeliegenschaften im Erdgeschoss und Wohnungen im Obergeschoss. Seit einem Jahr steht die Liegenschaft grösstenteils leer. Nur noch das Untergeschoss wird von der Jugendarbeit genutzt.

Die Wohnsinn Bern AG war am Kauf des „Chleehus“ interessiert. Vorgesehen war vor allem eine Wohnnutzung. Zusätzlich sollte wie im Zentrum 44 im Wylerquartier ein niederschwelliger Begegnungsort realisiert werden. Die Wohnsinn Bern AG würde einen Teil der Wohnungen an den Verein WOhnenbern und die Stiftung Sinnovativ vermieten. Das Kompetenzzentrum Arbeit KA hat Interesse, die bestehende Küche zu nutzen.

Um einen Kaufentscheid herbeizuführen, wurde mit der Studie überprüft, ob sich das Gebäude für die vorgesehene Nutzung eignet. Eine grobe Kostenschätzung ergänzt die Studie.

Architektur  Sozialplanung


Handbuch WOhnenBern

WohnenBern bietet betreutes und begleitetes Wohnen an. Zentrales Ziel ist es, die Sozialkompetenzen und Wohnfähigkeiten der Bewohner-innen und Bewohner zu stärken. Diese waren häufig obdachlos oder von Obdachlosigkeit bedrohte Einzelpersonen und Paare, die auf Wohnhilfe angewiesen sind. WohnenBern nutzt verschiedene Häuser in der Stadt Bern ua. auch in Ausserholligen. Diese sollen in den nächsten Jahren durch Neubauten ersetzt werden. Mit einem Richtprojekt sollen die baulichen Bedürfnisse von WohnenBern festgehalten werden. Bei einem allfälligen Ersatz der bestehenden Bauten soll das Richtprojekt Wohnenbern und der Bauherrschaft als Grundlage dienen.

Architektur  Sozialplanung

Nutzungsstudie Nägeligasse

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Durch den Wegzug der Sanitätspolizei wurde das Erd- und Untergeschoss an der Nägeligasse 2 frei. Ursprünglich sollte die Strassenreinigung hierher ziehen. Im Auftrag der Stadtbauten wurde abgeklärt, ob dies die richtige Nutzung für diesen Standort ist und für welche Nutzungen sich die drei Standorte Nägeligasse 2, Einfahrt Metroparking und Anlaufstelle Hodlerstrasse eignen.

Geprüft wurde das Nutzungspotential, die Zugangsmöglichkeiten, Brandschutz, Fluchtwege, Schallschutz, Haustechnik und das Potential des Aussenraumes. Beurteilt wurden die Liegenschaften zudem aus architektonischer und sozialer Sicht. Bauzustand, Sicherheit / Übersichtlichkeit, Nachbarschaft, Adressbildung, Identität und Aneignungsmöglichkeiten waren dabei wichtige Themen. Soweit möglich wurde der Kostenaufwand für die erforderlichen baulichen Massnahmen bei einer Umnutzung grob geschätzt.

Architektur  Sozialplanung


Umnutzung und Sanierung Bauernhaus in Kerzers


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Das Bauernhaus aus dem 19. Jh. wurde Jahrzehnte lang kaum gepflegt und war vor der Renovation nicht mehr bewohnbar. Trotzdem war die Substanz in einem guten Zustand. Bei der Sanierung wurde der Wohnteil sanft saniert. Alle Installationen, Küche und Sanitärräume wurden erneuert, die bestehenden Bodenbeläge aufgefrischt und alle Räume neu gestrichen. Teilweise wurden die Fenster ersetzt und die Hülle neu gedämmt.

Der Stall wurde in einer zweiten Etappe gedämmt und zu einem Keramikatelier ausgebaut. Dank viel Eigenleistung des Eigentümers und Reduktion der Massnahmen auf das Notwendige konnten die Kosten im Rahmen gehalten werden.

Architektur 

Verdichtungsstudie Stadt Bern

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Verdichtungspotential für sechs Areale in der Stadt Bern, 2012

Sechs ausgewählte Areale mit einer Ausnützungsziffer zwischen 0.22 und 0.50 wurden auf ihre Verdichtungsmöglichkeiten untersucht. In jeweils zwei Varianten (Verdichtung nach geltendem Baurecht und städtebaulich maximal verträgliche Verdichtung) wurde das Verdichtungspotential nachgewiesen. 

Würde man zum Beispiel die Siedlung Wylerdörfli neu als Stadtteil wie die Länggasse oder den Breitenrain sehen, bestünde ein Potential für zusätzlich 2'500 Einwohner und Einwohnerinnen (heute ca. 795). Dies entspricht etwa einer Stadterweiterung wie in Brünnen (Bern West).

Stadtentwicklung

Überbauung Mutachstrasse, günstiger Wohnraum

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Bestehende Familiengärten auf dem Areal

Für die Stadt Bern reichten wir 2009 das Projekt "Überbauung Mutachstrasse" beim kantonalen Wettbewerb zur Förderung qualitativ herausragender Wohnbauprojekte ein. Ausschlaggebend für den Wettbewerbsgewinn und die Auszeichnung mit 250'000.- Franken war die Idee der Kombination von ökologischer Nachhaltigkeit und günstigem Wohnraum.

Sozialer Wohnungsbau dank ökologischen und ökonomischen Überlegungen

Die gesellschaftlichen Aspekte haben bei der Überbauung Mutachstrasse einen hohen Stellenwert. Mit dem geplanten einfachen und sehr günstigen Wohnraum schafft das Projekt ein Angebot für ein Wohnungssegment, welches in Bern rar vorhanden ist. Die Stadt leistet mit dem Projekt einen Beitrag an eine durchmischte Bevölkerung und an eine nachhaltige Stadtentwicklung. Innovativ ist die vorgesehene Kombination von kostengünstigem Wohnraum mit hohen Anforderungen an eine nachhaltige Bauweise. Das kostengünstige Wohnen soll durch eine Effizienzsteigerung in der Flächenbewirtschaftung der Bauten möglich werden. Bei günstigem Wohnraum wird häufig aus Kostengründen auf gemeinschaftliche Räume verzichtet. Das Preisgeld wird für diese gemeinschaftlichen Einrichtungen verwendet. Damit wird zugleich auch eine ökologische Idee verfolgt: Verschiedene, weniger häufige Aktivitäten, werden im Sinn eines «Room-Sharing» von den Wohnungen in gemeinschaftliche Räume verlagert. Anstelle eines Arbeitszimmers in jeder Wohnung können die Bewohner und Bewohnerinnen in einem Büroraum einen Arbeitsplatz mit gemeinsamer Infrastruktur mieten. Kleinhaushalte können, wenn sie Gäste haben und mehr Platz brauchen, für einen Abend eine grosse Wohnküche mieten. Es geht dabei nicht um Verzicht, sondern um Effizienzsteigerung bei der Flächenbewirtschaftung. Hier treffen ökologische und ökonomische Anliegen auf soziale. Die Jury hat besonders diesen Aspekt als innovatives Element gelobt und stellt alleine 150'000.- Franken für die Umsetzung der gemeinschaftlichen Einrichtungen zur Verfügung.

Stadtentwicklung  Sozialplanung

Entwicklung ehemaliger Industrieareale

Abklärung verschiedener Überbauungsmöglichkeiten anhand von Modellen

Für die Stadt Bern reichten wir 2010 das Projekt "Planung Warmbächli" beim kantonalen Wettbewerb zur Förderung qualitativ herausragender Wohnbauprojekte ein. Die Eingabe wurde mit 250'000.- Franken ausgezeichnet.

Stadtentwicklung und Imageverbesserung

Als Ersatz für die bestehende Kehrichtverwertungsanlage (KVA) am Warmbächliweg wurde die neue KVA im Forsthaus West gebaut. Durch die Verlagerung dieser Infrastrukturanlage wird an zentraler Lage ein grosses Areal frei. Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes soll das Areal nun quartierverträglich umgenutzt werden. Anvisiert ist eine ausgewogene Mischung von Wohnen und wohnverträglichen Arbeits- und Freizeitnutzungen. Dabei soll der Schwerpunkt auf dem Wohnen selbst und auf Wohnergänzungsnutzungen (Cafés, Läden, Studios, etc.) liegen, die mit Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor ergänzt und durch neu gestaltete Aussenräume aufgewertet werden.

Zwei Besonderheiten prägen die Planung: Die Verlagerung der Infrastrukturbaute KVA und die Einbettung ins Quartier und damit dessen Aufwertung. Viele Infrastrukturanlagen wie die KVA stehen heute in Wohnquartieren und belasten dort mit ihren Emissionen (Lärm, Verkehr, Gerüche) die Wohn- und Lebensqualität. Auch das Holligenquartier leidet darunter und unter dem entsprechend schlechten Image. Gemäss dem räumlichen Stadtentwicklungskonzept sollen zur Entlastung von Wohnquartieren diese emmissionsträchtigen Anlagen an andere Standorte verlagert werden. Die KVA wird als erste dieser Anlagen an den neuen Infrastrukturstandort Forsthaus West verlegt.

Durch die Verlagerung der KVA bietet sich die Chance, das Image des Quartiers, den Wohnungsmix und das Angebot an Kultur, Freizeit und Gewerbe zu verbessern. Das KVA-Gelände bietet sehr gute Voraussetzungen für einen Imagewandel: schöne Wohnlage (südwest orientierter Hang), zentrumsnah und den offengelegten Stadtbach vor der Haustüre. Bestehende, identitätsstiftende kulturelle Zwischennutzungen sollen weiterhin Platz haben. Einerseits wird das Projekt damit Teil des bestehenden Quartiers, andererseits wird es ihm neue wirtschaftliche, kulturelle und soziale Impulse bringen. Die Grösse und Lage des Areals lässt es zu, dass die verschiedenen Nutzungen so aufeinander abgestimmt werden, dass ein vielfältiges Ensemble entsteht.

Stadtentwicklung  Sozialplanung

Planung BIWO Ausserholligen

bestehende Situation der Siedlung BIWO

Für die Stadt Bern reichten wir 2011 das Projekt "Planung BIWO Ausserholligen" beim kantonalen Wettbewerb zur Förderung qualitativ herausragender Wohnbauprojekte ein. Die Eingabe wurde mit 250'000.- Franken ausgezeichnet.

Soziale Defizite mit massvoller Verdichtung beheben

Die bestehende Wohnsiedlung wurde in den Jahren 1959 bis 1961 erstellt und entspricht nach einer Nutzungsdauer von über 50 Jahren nicht mehr den technischen und strukturellen Anforderungen des heutigen Wohnungsbaus. Wachsende Defizite bei der sozialen und demographischen Struktur erfordern eine etappierte Gesamterneuerung. Die Erneuerung des Gebäudebestandes auf der Grundlage des bestehenden städtebaulichen Siedlungsmusters ist ein wichtiges Kriterium für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung. Mit einer massvollen Verdichtung der bestehenden Nutzung um ca. 20% bieten die Ersatzneubauten der Siedlung langfristig gesehen bedeutend grössere Möglichkeiten für eine zukunftsgerichtete Modernisierung als eine Gesamtsanierung. Anvisiert wird eine Wohnüberbauung, welche den heutigen und zukünftigen Anforderungen entspricht. Der Schwerpunkt selbst soll auf einem familien-freundlichen Wohnungsangebot liegen. Dazu beitragen wird auch der grosszügige Aussenraum, welcher eine Art Innenhof bildet und somit weiterhin von sehr hoher Qualität für die Überbauung sein wird.

Die Erneuerung der Wohnsiedlung mit Ersatzneubauten erlaubt es, an dieser guten und zentralen Lage, neue und attraktive Wohnungen auf den Markt zu bringen. Es soll ein Quartier entstehen, das den Grundsätzen einer ganzheitlichen, nachhaltigen Entwicklung verpflichtet ist. Vorgesehen ist ein breites Wohnangebot. Die Wohnungen sollen preisgünstig sein und für Familien ein attraktives Wohnumfeld bieten. Die Nähe der Wohnsiedlung zu Gewerbenutzungen, Freizeitangeboten und die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr machen den spezifischen Charakter des Areals aus. Bis 10% der Nutzfläche kann, z.B. am Zugang zu der Siedlung, durch Ateliers und Kleingewerbe genutzt werden. Durch den Ersatzneubau werden sämtliche Wohnungen hindernisfrei zugänglich sein.

Integration der Quartierbevölkerung

Mit dem Preisgeld sollen optimale Voraussetzungen für eine soziale, kulturelle und altersmässige Integration und Durchmischung geschaffen werden. Das können kommunikationsfördernde Begegnungsorte bei der Gestaltung der Aussenräume (Quartierplatz und Neuschaffung von natürlichen Lebensräumen), bei der Gestaltung der Innenräume (geschützte Aufenthaltsbereiche) und weitere unterstützende Massnahmen sein. Sämtliche Massnahmen werden einen wesentlichen Beitrag zu einem nachhaltigen Wohnungsbau leisten.

Stadtentwicklung  Sozialplanung

Wettbewerb Heilpädagogische Schule Lyss

Entrée und AufenthaltsbereichModell


Projektwettbewerb HPS Heilpädagogische Schule Lyss 2009

Das Bauvolumen passt sich einerseits der Topographie an, andererseits ist es in drei Teile gegliedert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Übergangsbereiche zwischen gemeinsamen Zonen und Klassenzimmern gelegt. Damit entstehen kleine, übersichtliche Einheiten mit einem direkten Bezug zum Aussenraum.  Das Eingangsgeschoss ist als offener und "öffentlicher“ Raum gestaltet. Hier werden die Schüler empfangen und es gibt viel Bewegungsfläche. Das Eingangsgeschoss liegt auf der Höhe der Baumkronen, mit freiem Blick ins - von der sonne beleuchtete - Blättermeer und zur Blumenwiese in Süden. Vom Eingangsgeschoss führen mehrere Treppen in die ruhigeren und behüteten Lernbereiche im Obergeschoss bzw. Gartengeschoss.

Architektur

Planung Ried Köniz

Ansicht Freiraum und Aussicht zum Jura

Offener städtebaulicher Wettbewerb Planung Ried, Köniz, 2008, engere Wahl

Zwischen den Verkehrsachsen des Wangentales und dem Könizbergwald verfügt die Gemeinde Köniz über eine grosse Baulandreserve. Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert und gestritten, was mit dem Land passieren soll. Ein weiterer Wettbewerb soll nun zu einer, von allen Involvierten akzeptierten, Überbauung führen. Die Interpretation des Ortes und der Wünsche der verschiedenen Interessensgruppen führte zu zwei unabhängig von einander entwickelbaren Planungsarealen. Die für den Ort charakteristischen Grünelemente sollen nicht bebaut, sondern zu einem zusammenhängenden Grünraum verbunden werden. Während das südliche Quartier auf der flach geneigten Ebene eher urbanen Charakter hat, ist das nördliche Quartier eine Gartenstadt, wie man sie in Köniz auch an anderen, ähnlichen Lagen findet.

Stadtentwicklung

HMS Schule Thun

Erschliessung und AufenthaltEingang und Bibliothek

Offener Ideen- und Projektwettbewerb Schulraumentwicklung HMS Thun, 5. Preis, 2006

Auszug aus dem Jurybericht: "Der gedeckte Pausenplatz, das Foyer und die Mediothek mit den Arbeitsplätzen bilden eine attraktive Raumfolge, die sich zum Altbau öffnet. Eine flache einläufige Treppe und eine Rampe führen auf einem räumlich spannenden Weg mit attraktiven Aus- und Durchblicken in die Aufenthalts-, Arbeits- und Zirkulationsflächen in den Obergeschossen. Der Erschliessungsbereich erhält grosszügig Tageslicht von oben. Die vorgeschlagenen Erschliessungs- und Zwischenräume ermöglichen vielfältige Nutzungen, was zur pädagogischen Qualität der Schulanlage beiträgt. Das Angebot an Aufenthaltsflächen ist vielfältig, was Möglichkeiten für Aktivitäten ausserhalb der Klassenzimmer schafft. Die vorgeschlagene Tragstruktur erlaubt auch eine andere Aufteilung zwischen Klassen- und Gruppenräumen. Die erste Etappe gehört mit einer unterdurchschnittlichen Bruttogeschossfläche zu den rationellsten Anlagen.“

Architektur



Dorfkern Evilard

ModellFussgängerzone und Aussichtsterrasse

Ideenwettbewerb Dorfkern Evilard, 1. Preis, 2006, Vorprojekt 2007

Die Gemeinde Evilard / Magglingen oberhalb des Bielersees veranstaltete einen offenen Ideenwettbewerb für die Gestaltung ihres Dorfkernes. Die Gemeinde will damit die Attraktivität und Belebung des Dorfzentrums erhöhen und ihrem Image einer Schlafgemeinde entgegenwirken. Das Projekt sieht eine Verdichtung mit öffentlichen und privaten Nutzungen vor. Die Neubauten orientieren sich in Massstab und Ausrichtung an den bestehenden Bauten. Zusammen mit der nördlichen Häuserzeile bilden sie einen neuen, ortstypischen Gassenraum. Zwei Plätze - Marktplatz und Aussichtsterrasse - am Eingang und am Ende dieser Gasse ermöglichen verschiedene publikumswirksame Nutzungen. Im Erdgeschoss der Neubauten befinden sich Ateliers, Laden, Post und Restaurant, in den Obergeschossen Wohnungen mit herrlicher Aussicht auf Biel und das Seeland.

Architektur  Stadtentwicklung

Schule Büsserach

Neue Verbindung zwischen Alt- und NeubauModell


Erweiterung Schule Büsserach, offener Projektwettbewerb 2004, 4. Preis

Zwei neue Baukörper fassen zusammen mit den bestehenden Bauten zwei geborgene Schulhöfe. Über ein neues Foyer sind die verschiedenen bestehenden und neuen Nutzungen räumlich und funktional miteinander verbunden, so dass gewünschte Synergien entstehen.

"Mit einem sorgfältig durchdachten Materialkonzept für die Aussenräume und die neuen Gebäude wird das ganzheitliche Zusammenbinden und die Kompaktheit der Anlage unterstrichen. Die neue Turnhalle mit den dazugehörenden Nebenräumen ist überzeugend organisiert. Der konstruktive Vorschlag zusammen mit einer starken Materialidee führen zu einem eigenständigen formalen Ausdruck mit innenräumlicher Qualität." (Auszug Jurybericht)

Architektur

Ferienhaus Szentendre

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Ferienhaus Szentendre, Ungarn, 1998

Trotz seiner nur 60m2 bietet das Haus alle Annehmlichkeiten eines normalen Einfamilien-hauses. Die Anordnung aller Nutzungen hintereinander lässt das Haus grösser erscheinen, als es tatsächlich ist. Zur Aussicht öffnet es sich über seine ganze Länge. Hangseitig bilden sich die einzelnen Räume gegen aussen ab und es entstehen kleine, intime Höfe. Am Kopf und am Ende befinden sich die beiden Schlafräume für je zwei Feriengäste. Schlafnischen gewähren beiden Bewohnern ausreichend Privatheit. 

Architektur

Summer in the City

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"Summer in the City", die Stadt Bern im Sommer, 1998

Die "Weltwoche" lud fünf Architekturbüros ein, einen Vorschlag zum Thema "Summer in the City" in ihrer Heimatstadt zu machen. Es gab keine Nutzungsvorgabe.

Die Altstadt von Bern, ein Meer von Sandsteinhäusern löst sich langsam auf und verschwindet in einem Meer aus Sand. Dünen wandern durch die Stadt und verändern Plätze und Strassen so, dass die sonst vertraute Umgebung neu erlebt wird. Statt immer den gleichen Weg zum Büro zu gehen, muss der Stadtbewohner sich jeden Tag neue Wege suchen und bricht so aus dem alltäglichen Trott aus. Wie in den Ferien entdeckt er eine Stadt neu. Kinder eignen sich die Stadt an und bauen Sandburgen, Erwachsene machen Mittagspause unterm Sonnenschirm am "Sandstrand" mitten in der Stadt.

Stadtentwicklung

Wohnen in der Fabrik

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Umnutzung einer alten Schuhleistenfabrik zu Wohnungen, Projekt 1990

Architektur


Bibliothek Alexandria

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Internationaler Ideenwettbewerb Bibliothek Alexandria, 1989

Architektur


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